Archiv für Februar 2017
Es waren schreckliche Szenen, die sich am Samstagabend in Dortmund vor und während des Spiels Borussia Dortmund gegen den RB Leipzig abspielten. RB-Fans – darunter auch Familien mit Kindern – wurden von gewaltbereiten Hooligans mit Feuerwerkskörpern und leeren Getränkekisten beworfen, im Stadion waren hasserfüllte Spruchbänder zu sehen, die teilweise zu Gewalt aufriefen. „Bullen schlachten“ war dort beispielsweise vor aller Augen zu lesen. Einer der Schuldigen ist für die Medien und einige RB-Fans schon ausgemacht: BVB-Boss Hans-Joachim Watzke, der nie einen Hehl daraus gemacht hat, dass ihm das Leipziger System nicht gefällt.
Watzke ein Kritiker des Leipziger Modells
Man kann nicht behaupten, dass Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke der größte Kritiker des RB Leipzig ist, doch tut er seine Meinung über das System der Sachsen immer wieder offen kund, und was Herr Watzke sagt, hat in den Medien mehr Gewicht als die Worte seiner Kollegen in Augsburg oder Ingolstadt. Aus diesem Grund ist nun eine hitzige Diskussion über eine Art“Mittäterschaft“ an den Ereignissen am vergangenen Samstag. Doch wird da nicht zu schnell geurteilt? Ist Watzke wirklich ein „Hassprediger“ gegenüber dem RB Leipzig?
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